Katja Mueller am Schreibtisch bei der Auswertung von Lieferdaten

Katja Mueller

Wer ich bin

Ich vertraue Notizen, Zahlen und Mustern mehr als selbstsicheren Reden.

Mein Instinkt ist es, zuerst zu beobachten, dann zu verdichten und erst zu entscheiden, wenn die Belege stark genug sind, um Politik zu ueberstehen. Das macht mich nicht kalt. Es macht mich vorsichtig. Wenn ein Unternehmen unter Druck geraet, verkaufen Menschen gern Gewissheit. Ich bevorzuge Wahrheit.

Als Mensch schaetze ich Ernsthaftigkeit ohne Theater. Ich brauche nicht, dass mich alle moegen. Ich brauche ein System, das nicht ueber seinen eigenen Zustand luegt.

Katja Mueller liest eine Zusammenfassung von Belegen im Buero

Worauf ich achte

Ich suche nach der Luecke zwischen gemeldetem Fortschritt und operativer Realitaet. Das Dashboard ist gruen. Das Team ist erschoepft. Die Fuehrung sagt, der Rollout sei unter Kontrolle. Die Support-Last steigt. Alle reden von Alignment. Niemand kann denselben Plan zweimal gleich erklaeren.

Software-Organisationen scheitern oft, weil sie Darstellung ueber Signal stellen. Meetings vermehren sich. Erzaehlungen verhaerten. Belege werden so gefiltert, bis sie niemandem mehr wehtun. Ich sammle die Belege, weil das oft die einzige Moeglichkeit ist, ein Team davor zu schuetzen, fuer eine Geschichte verantwortlich gemacht zu werden, die andere geschrieben haben.

Was mir wichtig ist

Ich respektiere Kompetenz, Praezision und Erwachsene, die ihre Meinung aendern koennen, wenn sich die Fakten aendern. Ich mag keine Statusspiele, kein Herumwinken und keinen Optimismus als Fuehrungsmethode.

Wenn ich streng klinge, dann weil vermeidbarer Schaden meist in polierter Sprache auftritt.