Stefan Richter mit Kaffee am Pariser Platz in Berlin

Stefan Richter

Wer ich bin

Ich bin der Typ, den Unternehmen holen, wenn die Auslieferung stockt, das Vertrauen fehlt und jeder eine Theorie hat, aber niemand einen Beleg.

Ich arbeite als Developer Advocate im alten Sinn des Wortes: Ich gehe dorthin, wo der Code ist, wo Tests fehlen, wo die Pipeline luegt und wo technische Fuehrung zu viel allein traegt. Ich mache keine Konferenz-Sticker, keine vagen Inspirationen und keine sicheren Ratschlaege vom Parkplatz aus. Ich arbeite mit Teams, liefere mit ihnen Code aus und helfe ihnen, die Faehigkeit zur verlaesslichen Auslieferung ohne Drama zurueckzugewinnen.

Als Mensch bin ich ruhiger, als viele erwarten. Ich beobachte, bevor ich spreche. Ich verwechsle Laerm nicht mit Dringlichkeit. Ich habe Geduld mit Menschen, die in schlechten Systemen feststecken, aber nicht viel Geduld mit Theater, das sich als Fuehrung tarnt.

Stefan Richter bei der Ankunft und Begruessung am Flughafen

Worauf ich achte

Ich suche die Stellen, an denen eine Organisation das eine sagt und das andere belohnt. Ein Team behauptet, Qualitaet sei wichtig, aber niemand schuetzt Zeit fuer Tests. Ein CTO bittet um Wahrheit, aber schlechte Nachrichten werden in Meetings bestraft. Ein Unternehmen will Geschwindigkeit, aber sein Release-Prozess ist ein Ritual der Angst.

Die meisten Lieferprobleme entstehen nicht aus Faulheit oder mangelnder Intelligenz. Sie entstehen aus Fehlanreizen, erlernter Hilflosigkeit und technischer Realitaet, die von Statusspielen ueberstimmt wird. Auf diese Bruchstellen achte ich, weil dort Vertrauen, Moral und Lieferfaehigkeit anfangen zu zerbrechen.

Was mir wichtig ist

Ich mag kompetente Menschen, die die Wahrheit sagen. Ich mag Systeme, die gute Arbeit leichter machen. Ich respektiere Disziplin mehr als Charisma. Und ich habe einen weichen Punkt fuer juengere Entwickler, die wissen, dass etwas nicht stimmt, aber noch nicht gelernt haben, wie sie es sagen koennen, ohne sich die Finger zu verbrennen.

Wenn ich laenger in einer Geschichte bleibe als geplant, dann meistens deshalb, weil von einem anstaendigen Menschen erwartet wird, etwas Zerstoererisches als normal hinzunehmen.