Value Creation

 

To know what you want to achieve is helpful. Once your goals are clear, you can decide on measures suitable to reach them. If you require external help, having clear goals makes it easier to acquire it.

I'd like to invite you to reflect a bit about the term value creation. Value creation is an abstract concept. It is not a thing, it is not a technique you can readily apply. Usually, concepts are dependent on some context as well. So let's try to determine the context by asking what the purpose of a corporation, a company, a business is.

Business Purpose

Profit for the owners

Some people say that a business exists to make money for the owners. That is known as the creation of shareholder value.

This is the traditional definition of value creation. It means that value created is just another word for profit. In economics the formula for that is:

Value created = Gesamtleistung – Vorleistungen

Der amerikanische Autor Steve Denning schreibt für das Magazin Forbes und erklärt How Modern Economics Is Built On 'The World's Dumbest Idea':

Moving on from the shareholder value theory, which even its foremost exemplar, Jack Welch, has called "the dumbest idea in the world", will entail re-thinking and re-writing much of the basics of modern economics.

Steve Denning sagt, daß selbst einer der bekanntesten Vertreter der Idee von shareholder value, Jack Welch (ehemaliger CEO von General Electric), diese Idee als die dümmste Idee der Welt bezeichne. Die Abkehr von dieser Idee werde ein erneutes Durchdenken und Neuschreiben der Grundlagen der modernen Ökonomie umfassen.

Steve Denning bezieht sich hier auf ein Interview der Financial Times mit Jack Welch aus 2009, in welchem dieser sagte:

On the face of it, shareholder value is the dumbest idea in the world. Shareholder value is a result, not a strategy...your main constituencies are your employees, your customers and your products

Mit diesen Worten weist Jack Welch darauf hin, daß die maßgeblichen Faktoren in einem Unternehmen die Mitarbeiter, die Kunden und die Produkte sind. shareholder value - oder halt der Gewinn, der verteilt werden kann - ist ein Ergebnis und keine Strategie.

Unternehmenszweck

Nutzen für den Kunden

Die Kunden kaufen Produkte und Dienstleistungen und bezahlen dafür mit Geld, welches sie selbst anderweitig verdient haben. Wenn es für die Kunden keinen guten Grund gibt, die Leistung des einen Unternehmens abzunehmen, dann tun sie es bei einem anderen.

Also sollte dann der Zweck des Unternehmens doch wohl eher sein einen möglichst großen Nutzen für die Kunden bereitzustellen, damit diese durch Käufe die Tätigkeit des Unternehmens unterstützen und damit ein Austausch von Wert zwischen Kunden auf der einen Seite und den Besitzern und Mitarbeitern des Unternehmens auf der anderen Seite stattfindet.

Wenn es nun darum geht die Kunden zu motivieren Entscheidungen zu Gunsten des Unternehmens und nicht zu Gunsten seiner Wettbewerber zu treffen, so sollte man versuchen einen möglichst großen Wert für die Kunden zu schaffen. Schließlich sollen diese eine werthaltige Sache (Geld) gegen eine andere werthaltige Sache (Dienstleistung, Produkt) tauschen. Die Formel ist dann:

Wertschöpfung = Nutzen für Kunden - Eigener Aufwand

Nimmt man nun einen der zentralen Gedanken aus dem Bereich lean hinzu, dann wird klar warum es eine gute Idee ist alle Tätigkeiten, die nicht wertschöpfend sind, zu vermeiden und sich stattdessen auf die wirklich wertschöpfenden Tätigkeiten zu konzentrieren.

Der Gewinn für die Besitzer des Unternehmens ist ein Ergebnis. Siehe dazu das Zitat von Jack Welch auf der linken Seite. Durch Investition in die eigenen organisatorischen Fähigkeiten findet das Unternehmen Wege zur Erhöhung des Nutzens für den Kunden und kann sich langfristig vom Wettbewerb absetzen.

Eine Erhöhung der Effizienz führt hingegen lediglich zur kurzfristigen Senkung des Aufwandes - im Sinne der Vorleistungen auf der linken Seite - und behindert letztlich die Fähigkeit Nutzen für den Kunden zu erschaffen. Man spart sich gewissermaßen zu Tode.

Agile Vorgehensweisen als Hilfsmittel der Wertschöpfung